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Corona

Corona-Infektionen in Innenräumen: Warum es im Herbst hart werden kann

Wenn es ab Herbst wieder kälter wird und weniger gelüftet wird, steigt die Virenkonzentration in Innenräumen deutlich an. Viele Forscher sind mittlerweile überzeugt, dass neben Schmierinfektionen auch kleinste Aerosol-Partikel, die Stunden bis Tage in der Luft schweben, eine bedeutende Rolle bei der Übertragung von SARS-CoV-2 spielen.

Erst kürzlich haben US-Forscher in Versuchen bestätigt, dass von Corona-Infizierten ausgestoßene Aerosole intakte Viruspartikel enthalten können. Und genau hier liegt im Grunde das Problem: In einem geschlossenen Raum atmet, hustet, niest ein Erkrankter immer wieder schubweise Virenwolken. Weht kein Wind, verteilen sich die Viren im Raum, die Corona-Konzentration steigt. Daher warnt das Robert-Koch-Institut (RKI), bei längerem Aufenthalt in kleinen, schlecht oder nicht belüfteten Räumen könne sich die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung durch Aerosole auch über eine größere Distanz als zwei Meter erhöhen.

Wissenschaftler empfehlen im Rahmen eines ganzheitlichen Hygienekonzepts deshalb auch den Einsatz von professionellen Raumluftreinigern, die beispielsweise in Schulen, Büros, Geschäften, Wartezimmern, Vereinshäuser, Aufenthaltsräumen und Kantinen aufgestellt werden, um die Aerosol-Konzentration in der Luft zu minimieren.

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